Diese Videos habe ich für die Lichtbrücke erstellt:
Mit Wasserfiltern Leben retten | Lichtbrücke
Hallentrödel Bickenbach | Lichtbrücke
Am 1. September 2025 startete ich mein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Lichtbrücke in Engelskirchen. Ich kannte die Lichtbrücke bereits aus meiner Kindheit, daher wusste ich bereits ungefähr, welche Arbeit die Lichtbrücke leistet und konnte mir am Anfang des FSJs vorstellen, welche Arbeit auf mich zukommen würde. Neben den netten Mitarbeitern konnte ich direkt am ersten Tag mit vielen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern Bekanntschaft machen. Ich wurde direkt freundlich aufgenommen. Anfangs war zwar alles neu für mich, jedoch habe ich mich schnell eingefunden. In die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wurde ich gut und schnell eingearbeitet.
Mein Arbeitstag bei der Lichtbrücke startete jeden Tag um 08:00 Uhr. Ich arbeitete in Teilzeit, 35 Stunden in der Woche, um noch Zeit für Hobbys zu haben. Da ich im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig war, beschäftigte ich mich unter anderem mit Social Media, der Homepage sowie mit Printmedien.
Neben der Arbeit an der Homepage oder dem Schreiben von Texten konnte ich auch mein Hobby in mein FSJ einbringen: Video-Editing. Der YouTube-Kanal der Lichtbrücke war am Anfang meines FSJs sehr inaktiv. Das letzte Video wurde vor ca. drei Jahren hochgeladen. Da sehr viel Video- und Fotomaterial noch unberührt in dem Archiv der Lichtbrücke lag, konnte ich einige Videos für die Lichtbrücke erstellen und damit ein paar neue Abonnenten dazugewinnen.
Mit Wasserfiltern Leben retten | Lichtbrücke
Hallentrödel Bickenbach | Lichtbrücke
Im Bereich Print habe ich mitgeholfen, einen Rundbrief herzustellen. In diesem Rundbrief habe ich den Einleitungstext und den Spendenaufruf geschrieben. Unter den Texten und im Impressum stand jeweils mein Name als Autor und Redakteur.
Wöchentlich fanden bei der Lichtbrücke Teamsitzungen statt, bei denen ich dabei sein durfte. In diesen wurde besprochen, was in der Woche anstand und wie die Arbeit in den verschiedenen Arbeitsbereichen vorangeht.
Ab und zu sind wir auch in Schulen gefahren, um die Arbeit der Lichtbrücke mit einer Präsentation vorzustellen. Einmal durfte ich bei einer Präsentation in einer Schule den Wasserfilter der Lichtbrücke vorstellen.
Ferner bin ich gemeinsam mit einem Ehrenamtler zur Ambiente Messe nach Frankfurt gefahren um dort Körbe, die in Bangladesch produziert wurden, abzuholen. Diese waren auf der Messe ausgestellt. Wir beluden den Lichtbrücken-Bus so voll, bis nichts mehr hineinpasste und sind damit wieder zurück nach Engelskirchen gefahren. Es war interessant zu sehen, wie der Abbau einer großen Messe aussieht.
Im Oktober 2025 war ich bei der Mitgliederversammlung der Lichtbrücke dabei. Ich kümmerte mich um die Technik und baute eine Liveschaltung auf, damit auch Personen von zu Hause aus an der Veranstaltung teilnehmen konnten. Ein Highlight war, dass Prof. Dr. Golam Abu Zakaria als neuer Vorsitzender gewählt wurde.
Nach der Bangladeschreise von unserem Geschäftsführer Holger Trechow gab es einen Reisebericht im alten Baumwolllager in Engelskirchen. Dort berichtete er über die Aktuelle Lage in Bangladesch. Anschießend stellte Gabriele Krüper ihr Buch „Die Brückenbauer“ über Mathilde von Lüninck-Knipp und Friedel Knipp vor. Meine Aufgabe an diesem Tag war die technische Betreuung.
Schön war auch das Sommerfest der Lichtbrücke. Dort übernahm ich die Bühnentechnik und machte Fotos von den Ständen. Außerdem habe ich beim Auf- und Abbau dieses Festes geholfen, was dank der vielen helfenden Hände der Ehrenamtler und der Mitarbeiter gut und schnell funktioniert hat.
Bei einem FSJ bei der Lichtbrücke gehören auch Seminare der TJFBG dazu. Die TJFBG ist der Träger des FSJs und veranstaltet diese Seminare. Man kam hier mit vielen anderen FSJlern zusammen und konnte sich austauschen.
Ich kann mich noch erinnern als anfangs ein Seminar in der Eifel stattfand. Ich habe viele neue Menschen und die netten Koordinatoren kennengelernt. Wir waren in Workshops wie beispielsweise Bogenschießen, was mir sehr viel Spaßgemacht hat.
Mein Lieblingsseminar fand in Hamburg satt. Hier haben wir neben vielen schönen Workshops wie ein Vertragsrecht-Workshop oder einer Stadtrallye auch viel Zeit allein in der Stadt verbringen dürfen.
Jeder FSJler hat ein eigenes Projekt in seiner Einsatzstelle machen dürfen. Ich habe mich dazu entschieden, ein Video zu erstellen. Dieses war sehr aufwendig und hat mich ziemlich viel Zeit gekostet. In diesem Film habe ich fünf Hilfsprojekte der Lichtbrücke vorgestellt. Dafür erstellte ich zunächst ein strukturiertes Videoskript und sprach anschließend ein Voice-over ein. Als das Video fertig war, habe ich es bei der TJFBG eingesendet. Beim Abschlussseminar in Berlin konnte ich es kaum erwarten mein Video vorzustellen und prämieren zu lassen. Allerdings wurde kurzfristig entschieden, dass die Prämierung komplett ohne Videos stattfinden sollte. Das habe ich leider erst bei der Prämierung erfahren . So konnte ich meine Arbeit leider nicht vorstellen.
Hier könnt Ihr euch mein FSJ-Videoprojekt anschauen:
Insgesamt waren die Seminare jedoch sehr schön gestaltet und bleiben Erlebnisse, an die ich mich auch in Zukunft gerne zurückerinnern werde. Durch die Seminare habe ich außerdem nette Menschen kennengelernt, mit denen ich auch in Zukunft Kontakt halten werde.
Abschließend kann ich sagen, dass mir das FSJ bei der Lichtbrücke sehr viel Spaß gemacht hat. Ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln, die mir auch in Zukunft weiterhelfen werden. Ich würde ein FSJ bei der Lichtbrücke daher auf jeden Fall weiterempfehlen.