Ein wichtiger Punkt für mich ist der Basartransport. Damit habe ich gemeinsam mit Friedel Knipp angefangen. Erst zusammen, später habe ich das übernommen. Seit rund 35 Jahren organisiere ich den Transport zum und vom Basar. Das funktioniert nur dank der vielen freiwilligen Helfer der Feuerwehr Engelskirchen, die das seit Jahrzehnten ehrenamtlich unterstützen.
Seit zwei Jahren kümmere ich mich außerdem um die Vorbereitung der Tombola. Für die Mitarbeit suchen wir noch dringend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.
Daneben habe ich viele andere Sachen gemacht: Organisation im Team, Kalenderaktionen und immer wieder Aufgaben übernommen, wenn kurzfristig Hilfe gebraucht wurde. Man kann sagen, ich habe überall da geholfen, wo Not am Mann war.
Was liegt Dir bei der Lichtbrücke besonders am Herzen?
Sehr wichtig ist mir die Informationsarbeit der Lichtbrücke. Vor rund 30 Jahren haben wir nach einer Basarnachbesprechung festgestellt, dass der Fokus beim Basar zu sehr auf dem Verkaufen lag, was natürlich auch wichtig ist. Wir haben gesagt: Das reicht nicht. Wir müssen mehr darüber informieren, was die Lichtbrücke eigentlich macht - hier und in Bangladesch - und warum die Spenden so wichtig sind.
Dafür habe ich mit Cäcilie Steeger angestoßen, einen eigenen Informationsraum mit anschaulichen Fotos und Texten einzurichten. Wir haben Infotafeln selbst gebaut und gestaltet, ihre Inhalte überarbeitet und das über die Jahre immer weitergeführt.
Gibt es einen besonderen Moment bei der Lichtbrücke, an den du bis heute zurückdenkst?
Sehr eindrücklich war für mich eine Projektreise nach Bangladesch, an der ich teilnehmen konnte. Vor Ort zu sehen, wie junge Menschen nach einer Ausbildung mit Stolz ihr Abschlusszeugnis in der Hand hielten und durch die erhaltene Ausbildung eine gute Zukunftsperspektive gewinnen konnten, hat mich sehr bewegt. Das würde ich gerne noch einmal erleben.
Wo würdest du dir wünschen, dass sich die Lichtbrücke in den nächsten Jahren hin entwickelt?
Was mir große Sorgen macht, ist, dass viele Engagierte inzwischen älter werden. Ich selbst habe mit Anfang 30 angefangen und bin nun 70. Viele sind seit Jahrzehnten dabei. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass es gelingt, mehr jüngere Menschen für die Lichtbrücke zu gewinnen – Menschen, die bereit sind, trotz Beruf und Familie Verantwortung zu übernehmen und Aufgabenbereiche mitzutragen. Das ist wichtig, damit die Arbeit der Lichtbrücke langfristig weitergehen kann.
Zeit spenden und Hoffnung schenken!
Werden Sie Teil des Lichtbrücke-Teams und setzen Sie sich ehrenamtlich für Menschen ein, die unsere Hilfe dringend brauchen. Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns gerne an. Wir freuen uns auf Sie!
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Telefon: 02263 / 928139-0
E-Mail: holger.trechow@lichtbruecke.com