Das Coronavirus bedroht Bangladesch

Coronavirus und Ausgangssperre
Wegen ihres Arbeitsverlusts kämpfen viele Tagelöhner um ihr Überleben.

Die Bedrohung ist real: Das Coronavirus hat auch Bangladesch erreicht. Möglicherweise ist es mit einigen der sechshunderttausend aus dem Ausland heimgekehrten Arbeiter ins Land gekommen. Genau sagen kann es niemand, denn es gab keine Tests.

Während die Heimkehrer ohne Kontrollen in alle Regionen des Landes reisten, ist die Situation geprägt von Mangel an Ausrüstung und von großer Angst. Wir erhielten Berichte über Ärzte und Krankenschwestern, die aus Angst vor Ansteckung den Dienst verweigern. Da es selbst in medizinischen Einrichtungen an Schutzkleidung, Masken und anderer Ausrüstung mangelt, kann man sie sogar verstehen.

Eine wichtige Maßnahme ist die von der Regierung Ende März verordnete Ausgangssperre. Zugleich ist sie wirtschaftlich ein riesiges Problem, denn nun sind die Tagelöhner ohne jede Verdienstmöglichkeit. Auch Rikscha- und Taxifahrer, Straßenverkäufer, Betreiber von Teestuben und viele andere Kleingewerbetreibende haben keine Einkünfte mehr. Unsere Partner machen sich größte Sorgen um die Ärmsten. Aus Matarbari hören wir Erschreckendes: Hunderte Familien drohen dort zu verhungern!

Jeder kann helfen - die Not ist groß!

Für eine fünfköpfige Familie brauchen wir (mtl.) 50,- Euro

Vielen Dank!

 

Die Lichtbrücke will helfen!
Niemand soll Hunger leiden!

Einige Partner wie MSUK und BGS haben in ihren Projekten sofort mit Aufklärungsarbeit begonnen und Hygieneartikel verteilt. Durch die Ausgangsperre hat sich der Schwerpunkt auf die Versorgung der Ärmsten verschoben. Sie haben keine Rücklagen, aber auch keine körperlichen Reserven, um dem Virus etwas entgegenzusetzen. Sie sind durch die Ausgangssperre in ihrer Existenz bedroht, und das Virus bringt sie in Lebensgefahr. Größte Sorge ist hier angebracht.

Wir planen mit unseren Partnern, an die ärmsten Familien eine Grundversorgung für einen Monat auszuteilen, mit Reis, Öl, Linsen, aber auch Seife und Medizin. Damit wir mit unserer Hilfsaktion beginnen können, benötigen wir jedoch die finanziellen Mittel. Jede Spende ist uns willkommen!

Holger Trechow (Mai 2020)

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