„Eure Hilfe kommt an!“

Lichtbrücke bekommt Besuch aus Bangladesch

Menschen, die Hunger leiden. Kinder ohne Hemd, Hose und Schuhe. Menschen, die am Straßenrad auf dem Bürgersteig schlafen, die kein Zuhause haben. Sie leben in extremer Not. Verzweifelt, hoffnungslos. Das sind die jüngsten Bilder aus Bangladesch. Nur Ahmed und seine Ehefrau Morjina Banu sind aus Bangladesch zu Besuch. Zehn Tage lang berichtet Nur Ahmed nun in der Lichtbrücke und bei den deutschen Partnergruppen über die Projekte und von der aktuellen Lage in seinem Heimatland. Seit 18 Jahren wirkt er als Bindeglied zwischen den bengalischen Partnerorganisationen und der Lichtbrücke in Deutschland. Er berät bei Projekten, gibt Ratschläge, löst Probleme, schlichtet bei Konflikten, überwacht die Kreditprogramme und gibt Trainings für Jugendliche. Sein Hauptziel dabei ist, dass „die Spenden aus Deutschland optimal genutzt und zum Vorteil der Ärmsten eingesetzt werden“, so Nur Ahmed selbst.

Dank für die große Unterstützung!
„Hilfe ist möglich!“, sagt Nur Ahmed. Allein im Jahr 2016 ermöglichte die Lichtbrücke 3.659 Kindern den Vorschulbesuch, 1.362 Jugendliche bekamen eine berufliche Ausbildung, ca. 22.800 Familien erhielten einen Kleinkredit, 34.200 kranke Menschen wurden ärztlich betreut, 116 Augenoperationen wurden durchgeführt und 1.250 Wasserfilter für arsenfreies Trinkwasser verteilt. Nur ein Tropfen auf den heißen Stein? Mitnichten. Seit der Gründung des Vereins, zieht Nur Ahmed Resümee, hat die Lichtbrücke Millionen Menschen aus dem Elend geholt. „Eure Hilfe macht diese Hilfsprojekte in Bangladesch erst möglich!“, sagt Nur Ahmed beeindruckt von der Hilfsbereitschaft und dem Einsatz der Menschen in Engelskirchen und dem Oberbergischen Kreis. Im engelskirchener Rathaus bedanken sich Nur Ahmed und Morjina Banu beim Bürgermeister Dr. Gero Karthaus für diese Hilfe. „Die armen Familien in Bangladesch sind dankbar und froh, dass die Menschen hier in Deutschland ihnen in ihrer großen Not so stark unter die Arme greifen.“

Stefan Herr

Mathilde von Lüninck Knipp, Friedel Knipp, Nur Ahmed und Morjina Banu bedanken sich bei Bürgermeister Dr. Gero Karthaus für die Hilfe aus Engelskirchen und dem Oberberg.