Weihnachtsbasar der Lichtbrücke
33. Weihnachtsbasar der Lichtbrücke
Engelskirchen wieder ein Basar der Nächstenliebe

Wie sehr der jährliche Weihnachtsbasar der Lichtbrücke in Engelskirchen schon zum gesellschaftlichen Ereignis geworden ist zeigt die Liste der prominenten Redner bei der festlichen Eröffnungsveranstaltung am Samstag in der Aula des ATGs. Den Begrüßungsworten des Schirmherren, Bürgermeister Wolfgang Oberbüscher, schlossen sich “Grüße aus Satkhira in Bangladesh”, überbracht vom Geschäftsführer der Lichtbrücke, Friedel Knipp, an. Anschließend reihten sich Pfarrer Norbert Müller, stellv. Landrat Hans-Otto Gries, Klaus-Peter Flosbach, MdB, und stellvertretend für alle Engelskirchener Schulen Schulleiter Hettmann in die Reihe derer ein, die dem Basar der tausend helfenden Hände auch in diesem Jahr wieder gutes Gelingen wünschten.
Das umfangreiche und vielseitige Angebot des Basars war bereits in mehreren Presseveröffentlichungen angekündigt worden. Tausende Besucher verbanden ihren ersten Adventsspaziergang mit einem Besuch im ATG. Viele kamen traditionsgemäß weil sie bereits in den vergangenen Jahren das eine oder andere Weihnachtsgeschenk für ihre Lieben hier erstanden hatten.

Für das leibliche Wohl sorgten die über das gesamte Schulgelände verteilten Angebote von Crepes, Waffeln, Stollen, Indische Küche, Salate und deftiger Erbsensuppe. Der große Treffpunkt zum Essen und Erzählen bei unterhaltsamer und weihnachtlicher Musik war aber wieder in der Aula mit u.a. dem bekannten “Kassler mit Kraut und Püree”. Erstmals in diesem Jahr auch als Kinder- oder Seniorenteller zu haben. An beiden Tagen untermalten Chöre und Musikgruppierungen der Region ehrenamtlich die Veranstaltung mit ihrem Können. Unprogrammgemäß, aber deswegen doch genauso begeisternd, versetzte das Dudelsackduo “Sound of Scottland” die Besucher musikalisch kurz in eine andere Welt.
Als verbindendes Element zwischen Aula, Haupt- und Nebengebäude war wieder eine für Bangladesh typische Brücke aufgebaut, was die kleinen Besucher besonders erfreute. Unermüdlich waren wie jedes Jahr eine ganze Reihe LosverkäuferInnen unterwegs, weil wieder ein ganzer Klassenraum voller Gewinne, als Hauptpreis wieder ein Fahrrad, auf glückliche Gewinner wartete.

Man ist dankbar, wenn sie da sind und ist froh, wenn man sie nicht braucht: Die treuen HelferInnen vom Deutschen Roten Kreuz. Vom ersten bis zum letzten Moment des Basars waren sie allzeit bereit! Mit dem Erlös des diesjährigen Basars will die Lichtbrücke die Grundbildung von 150 Kinderarbeitern und die berufliche Ausbildung von 165 Jugendlichen finanzieren.
Außerdem sollen 1.800 ärmste Familien in Satkhira mit Kleinkrediten unterstützt werden. Jeder Kredit schafft eine neue Lebensperspektive und hilft extreme Armut überwinden. Allen Aktiven des Basars, auch den tausenden fleißigen Händen, die das ganze Jahr über auf dieses Ereignis hinarbeiten, besonders aber auch der Gemeinde und der Schulleitung des ATG gilt der Dank, den die Lichtbrücke stellvertretend für die ausspricht, die ohne unserer aller Hilfe nicht die geringste Zukunftsperspektive hätten.
Wir können nicht erwarten, dass sich die Welt verändert, wenn wir nicht den ersten Schritt tun und uns selber ändern.
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12 Monate Licht
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Empfohlen vom Deutschen Zentral- institut für soziale Fragen